10. UN Forschungskolloquium

“Die Vereinten Nationen und Ressourcen”

von Wiebke Staff

Vom 8. bis 10. Oktober 2020 fand das nunmehr 10. jährliche Forschungskolloquium der AG Junge UN-Forschung in der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen statt. In diesem Jahr war das Kolloquium zu Gast an der Ruhr-Universität Bochum, deren Institute für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht sowie für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik das Forschungskolloquium mit ausrichteten.

Rund 15 Teilnehmer*innen diskutierten Fragen rund um das Thema „Die Vereinten Nationen und Ressourcen“ und beleuchteten die Rolle von Ressourcen materieller und immaterieller Natur für die Stabilität der Vereinten Nationen sowie des globalen Ordnungsrahmens und des Friedens zwischen Staaten wie auch für Staaten selbst. Dabei spielten sowohl „klassische“ Ressourcen wie Geld, Arbeitskraft, Bodenschätze, Land, Wasser, aber auch Wissen, Rechte und Vertrauen eine Rolle. Verschiedenste Akteure, von Staaten über internationale Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen zu transnationalen Unternehmen und Einzelpersonen wurden in den Blick genommen.

Darüber hinaus stand das Forschungskolloquium (auch aus praktischen Gründen) durchaus im Zeichen der Covid-19-Pandemie. Der Einführungsvortrag von Prof. Dr. Wilhelm Löwenstein untersuchte die unterschiedlichen wirtschaftlichen Auswirkungen der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung im globalen Norden und im globalen Süden. Während die von Seiten der verschiedenen Regierungen ergriffenen Maßnahmen sich weitestgehend ähneln (Schließung von Geschäften, Schulen, Kultureinrichtungen, Ausgangsbeschränkungen etc.), sind die Auswirkungen aufgrund der unterschiedlichen Ausgangsbedingungen äußerst unterschiedlich: Die absolute Armut dürfte sich im globalen Süden verschärfen, eine wirtschaftliche Erholung langsamer voranschreiten als im Norden. Prof. Dr. Pierre Thielbörger betrachtete in seinem Einführungsvortrag mögliche Auswirkungen der Pandemie auf das Human Rights Due Diligence Framework. Rufen von Unternehmen nach einer Reduktion ihrer Verpflichtungen während der Pandemie stehen Ansätzen gegenüber, nach denen, parallel zur verstärkten Verpflichtung von Unternehmen in von Konflikten betroffenen Gebieten, aufgrund der geschwächten Leistungsfähigkeit von Staaten und des erhöhten Risikos für Menschenrechtsverletzungen in einer Pandemie ebenfalls verschärfte Pflichten gelten sollen.

Das erste Panel beschäftigte sich mit Fragen des Begriffs der Ressourcen sowie ihrer (internationalen) Verwaltung. Albert Denk stellte drei dem Begriff der Ressource zugrundeliegende Narrative vor: die Vermarktwirtschaftlichung, einen eurozentrisch geprägten Reduktionismus sowie einzelstaatliche Partikularinteressen. Aufgrund des äußerst weiten Verständnisses des Begriffs der Ressource, überlegte er, auch die Nachhaltigkeitsagenda selbst als Ressource zu betrachten und welche Rollen dann verschiedenen Akteuren zukommen würden. Im Hinblick hierauf stellte er die Frage, ob der Begriff der Ressource selbst mittlerweile als leerer Signifikant betrachtet werden könne oder sogar müsse. Salman Khan analysierte Status, Rolle und Legitimität der International Seabed Authority als einer internationalen Entität, die für die Verwaltung „klassischer“ Ressourcen in einem besonderen Bereich, nämlich dem Meeresboden als einem gemeinsamen Erbe der Menschheit, gegründet wurde. Er stellte die (geplante) Arbeitsweise der ISA vor, erläuterte den zugrundeliegenden rechtlichen Rahmen und deckte Problembereiche zwischen diesem Rahmen und dem Erwartungshorizont der Staatengemeinschaft auf.

Die Ressource Geld stand als nächstes im Fokus. Katharina Kuhn untersuchte die Rolle der Vereinten Nationen im Bereich weltweiter Steuererhebung und -abkommen. Sie haben dort bisher keine großen Anstrengungen unternommen, allerdings wird die Dominanz der OECD und ihrer Mitgliedsländer in Verhandlungen über Steuerabkommen gerade von Entwicklungsländern als problematisch wahrgenommen. Die Vereinten Nationen als Forum böten ihnen verschiedene Vorteile, darunter Teilnahmemöglichkeiten, die Bündelung von Kompetenzen, möglicherweise auch den Ausgleich von Kräfteungleichgewichten. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass aufgrund der Vielzahl beteiligter Staaten lediglich der kleinste gemeinsame Nenner am Ende übrigbleibt. Vanessa Bliecke wandte sich sodann den im Investitionsschutzrecht bestehenden Spannungsfeldern zu: Während ausländische Investitionen auf der einen Seite zu einer nachhaltigen Entwicklung und damit auch zum Ressourcenschutz beitragen können, kann aber auch der staatliche Schutz (natürlicher) Ressourcen mit Investitionsschutzverträgen kollidieren. Neue Regelungen sollen diesen Konflikt auflösen, verlagern ihn aber oft nur auf den Gaststaat. Das Investitionsschutzrecht hat zwar durchaus Potential, auch Menschenrechte zu stärken, bleibt aber bisher dahinter zurück. Auch die Rolle der Vereinten Nationen ist momentan noch eher klein, könnte aber im seit einigen Jahren laufenden Reformprozess an Wichtigkeit gewinnen.

Der Frage, wie Land als Ressource zu sehen ist, widmeten sich Robin Ramsahye in einem Überblick über die Entwicklungen in Bezug auf Land und internationales Recht in den vergangenen Jahren und Rouven Diekjobst in einer Fallstudie von „lost States“ aufgrund des Meeresspiegelanstiegs. Robin stellte sich zunächst der Frage, warum Land so eine übergeordnete Bedeutung zugewiesen wird. Anschließend analysierte er die Rolle von Land im internationalen Menschenrechtsschutz. Anhand des Beispiels des Erwerbs großer Flächen durch (ausländische und transnationale) Unternehmen und dessen Einfluss auf die lokale Landwirtschaft zeigte er die Verknüpfungen einer Vielzahl gesellschaftlicher Themen, die alle in gewisser Weise an das Land gebunden sind. Rouven stellte anschließend die Relevanz von Land sowohl für Einzelpersonen als Basis ihres Lebens als auch für Staaten als Grundvoraussetzung ihrer Existenz nach Jellinek dar. Der durch den Klimawandel bedingte Anstieg des Meeresspiegels lässt Land verschwinden und bedroht damit sowohl Staaten, die vollständig „verloren“ gehen könnten, als auch Einzelne. Für die Frage der Staaten und wie mit dem Verlust des Territoriums umzugehen ist, könnten die Vereinten Nationen als Forum und als Mediator dienen. Für Einzelpersonen besteht grundsätzlich die Möglichkeit, auf die bestehenden Mechanismen zum Schutz von Menschenrechten zurückzugreifen, allerdings müssen diese sich erst noch auf die neuen Herausforderungen einstellen.

Dann standen Unternehmen im Blickpunkt. Laura Meichsner stellte am Beispiel ölfördernder Unternehmen die Frage, ob das Regime der Corporate Social Responsibility ein erfolgversprechender Ansatz sein könnte, multinationale Unternehmen zur Verantwortung zu ziehen. Sie untersuchte zunächst die teils massiven Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden, die die Ölindustrie, teilweise gemeinsam mit Standortstaaten, anrichtet und stellte dann den Global Compact und die UN Guiding Principles on Business and Human Rights als zwei Initiativen vor, die Unternehmen zur Verantwortlichkeit ziehen sollen. Beide scheinen hauptsächlich auf Versprechen, nicht aber unbedingt auf Erfüllung hinauszulaufen. Timeela Manandhar griff das bereits im Einführungsvortrag erwähnte Human Rights Due Diligence Framework wieder auf und diskutierte die Verpflichtungen von Staaten und Unternehmen. Sie warf die Frage auf, was unter den verschärften Verpflichtungen im Konfliktfall zu verstehen ist und wie sich diese Verpflichtungen in den Rahmen von humanitärem Völkerrecht und Völkerstrafrecht eingliedern.

Im letzten Panel standen schließlich die Ressourcen der Vereinten Nationen im Mittelpunkt. Luena Pimenta Ricardo präsentierte eine Fallstudie zur Transformation der Ressourcen der Vereinten Nationen in Angola vom Konfliktmanagement hin zur Stärkung der lokalen Gemeinschaften. Als Antwort auf den der Dekolonialisierung folgenden Bürgerkrieg wurden verschiedene UN-Missionen mit über die Jahre unterschiedlichen Aufgaben in Angola etabliert, die eher geringen Einfluss auf die Lage hatten. Nach Schluss des Friedensabkommens verschob sich der Fokus hin zu Wiederaufbau und Entwicklung, insbesondere auf Ebene der lokalen Gemeinschaften. Hier zeigt sich ein lohnender Ressourceneinsatz, der positive Folgen für die Bevölkerung hat. Gerald Ahabwe stellte die Schwierigkeiten dar, die sich aus Ressourcenmangel und Ungleichheit für Uganda in der Realisierung des Menschenrechts auf Wasser und Hygiene im Hinblick auf das Leave No One Behind Principle ergeben. Er analysierte den menschenrechtlichen Hintergrund und präsentierte eine Studie unter den hauptverantwortlichen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren sowie betroffenen Gruppen und Gemeinschaften. Während es durchaus erhebliche Anstrengungen zur Realisierung gibt, fehlt an vielen Stellen an Wissen und Methoden, Wasser und Hygiene auch für Arme und marginalisierte Gruppen zugänglich zu machen. Henrike Roth stellte abschließend eine theoretische Erklärung für Entwicklung basierend auf den Faktoren Wirtschaftswachstum, Armut und Globalisierung vor. Die Beseitigung von Armut und Schaffung guter Arbeitsbedingungen sind zwei der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Während Erfolge im Bereich der Armutsbekämpfung zu verkünden sind, findet sich immer noch ein großer Teil der Weltbevölkerung in prekären Arbeitsverhältnissen wieder, die nicht vor Armut schützen. Die Corona-Pandemie droht zudem, den Trend umzukehren. Wirtschaftswachstum kann in Entwicklungs- und Schwellenländern den formalen Arbeitsmarkt stärken und so Menschen aus der Armut befreien. Welchen Einfluss wirtschaftsfördernde Maßnahmen in einzelnen Staaten und Handelsabkommen international haben, soll weiter untersucht werden.

Die interessanten und intensiven Diskussionen aus einer Vielzahl von Blickwinkeln, geprägt durch unterschiedliche Disziplinen, eröffneten allen Teilnehmer*innen immer wieder neue Perspektiven und zeigten auch den jeweiligen Autor*innen spannende Folgefragen ihrer bisherigen Arbeit auf. Die Zusammenarbeit zwischen den Autor*innen, den die Papers vorstellenden Diskutant*innen und allen weiteren Teilnehmer*innen war (nicht zuletzt durch den hervorragenden Rahmen, den die Ruhr-Universität Bochum trotz aller pandemiebedingten Schwierigkeiten bot) eine Bereicherung für alle.

CfP: 10. UN Forschungskolloquium „Die Vereinten Nationen und Ressourcen“

Veranstalter: AG Junge UN-Forschung in der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) zusammen mit dem Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE) und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) an der Ruhr-Universität Bochum (RUB)

Keynote: Prof. Dr. Wilhelm Löwenstein (IEE), Prof. Dr. Pierre Thielbörger (IFHV)

Rahmenprogramm (vorläufig): Führung durch das Deutsche Bergbaumuseum,
gemeinsames Abendessen

Deadline für Abstracts01.08.2020

Deadline für Papiere01.10.2020

Deadline für Anmeldungen27.09.2020
Die generelle Veranstaltungssprache ist Deutsch. Vorträge und die anschließende Diskussion können bei Bedarf auf Englisch stattfinden.

Das Kolloquium steht allen Interessent*innen, auch ohne eigenen Beitrag, offen.

Themenstellung:

Unter dem Thema „Die Vereinten Nationen und Ressourcen“ soll die Rolle von Ressourcen (materieller und immaterieller Natur) für die Stabilität der UN sowie des globalen Ordnungsrahmens und des Friedens zwischen den Staaten, gleichzeitig aber auch die Ressourcenfokussierung transnationaler Unternehmen betrachtet werden. Dabei möchten wir „klassische“ Ressourcen wie Geld, Arbeitskraft, natürliche Ressourcen/Bodenschätze, Wasser, Land, aber auch oftmals vergessene Ressourcen wie politischen Einfluss, Vertrauen, Good Governance und sonstige soft power Elemente beleuchten. Gerade auch große globale Herausforderungen wie die aktuelle COVID-19 Krise wirft Fragen über die Verteilung und Stellenwert dieser sehr verschiedene Ressourcen auf.

Fragestellungen können sich insbesondere in drei thematischen Blöcke mit jeweils zwei Unterfragen ergeben:

 

  1. Die Ressourcen der Vereinten Nationen und Deutschlands Verantwortung
  • Ressourcen-Krise der UN

Welche Ressourcen brauchen die UN, um ihre Ziele umzusetzen?

Wie wirkt sich dabei die momentane Krise des Multilateralismus und der Verlust des Vertrauens in (internationale) Institutionen aus?

Wie können die UN ihr Bestehen und ihre Funktionsfähigkeit absichern, wenn die staatlichen Finanzierungen (etwa durch die USA) schwinden?

Wie handlungsfähig ist die UN in Zeiten globaler Krisen, wie die COVID-19 Pandemie?

  • Deutschlands neue Ressourcen in den UN

Welche Ressourcen kann Deutschland anbieten, um für internationale Kooperation, die Friedenssicherung, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und die Absicherung der Menschenrechte zu werben, insbesondere durch die aktuelle Mitgliedschaft Deutschlands im UN-Menschenrechtsrat und im UN-Sicherheitsrat?

 

  1. Ressourcenknappheit und -ungleichheit als Ursache globaler Herausforderungen
  • Ressourcen und COVID-19

Welche Rolle spielen Ressourcen in der Bewältigung der COVID-19 Krise und für den (Wieder‑) Aufbau resilienter Gesellschaften? In Frage kommen beispielsweise Fragen um die Verteilung von medizinischen Materialien und einem potentiellen Impfstoff; die Rolle sozialer und wirtschaftlicher Menschenrechte für Vulnerabilitäten gegenüber Pandemien oder die … In wie fern kann die UN zur Pandemiebekämpfung und globalen Stabilisierung beitragen?

  • Ressourcenknappheit als Migrationsgrund

Inwieweit ist Ressourcenknappheit und-ausbeutung (z.B. von Wasser, Land oder Nahrung) eine Ursache von Migration und Flucht?

Wie können die menschenrechtlichen und humanitären Notlagen durch Ressourcenknappheit und ungerechte Ressourcenverteilung von der internationalen Gemeinschaft wirksamer bekämpft werden?

  • Ressourcen-basierte Armutsbekämpfung

Wie verhalten sich Ressourcenungleichheit und Armut zueinander?

Welche Rollen spielen globale Klimaveränderungen bei zukünftigen Fragen der Ressourcenverteilung oder nicht nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster, die auf einem Extaktivismus ökologischer und menschlicher Ressourcen basieren?

Wie kann etwa Sustainable Development Goal 1, die Beseitigung extremer Armut, durch internationale Kooperation und Entwicklungsprogramme, vor allem der UN, erreicht werden? Wie können dabei negative Externalitäten vermieden werden, beispielsweise beim Wandel einer ländlichen Agrar- in eine urbane Industriegesellschaft?

Welche Strategien sind in der Armutsbekämpfung tatsächlich wirksam?

 

 

  1. Ressourcenverteilung vis-à-vis Mensch und Unternehmen
  • Ressourcen im Bereich von Unternehmen und Menschenrechten

Welche Rolle spielen Ressourcen bei unternehmensbezogenen Menschenrechtsverletzungen?

Welche Antworten hat das Völkerrecht auf das Verbrechen Pillage? 

Welche Lösungen bietet das neue Forschungsfeld Business and Human Rights für diese Probleme?

In wie fern haben Unternehmen eine globale Verantwortung, z.B. bei der Medikamentenversorgung?

  • Ressourcen als Rechte von Individuen

Wem gehört die Ressource „Arbeitskraft“?

Wie können existenzsichernde Löhne und menschenrechtskonforme Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten sichergestellt werden?

Können und sollten Gruppen (und Individuen) auch Rechte an Ressourcen haben? Inwiefern besteht hierbei ein Zusammenhang zu einer eurozentrisch geprägten kapitalistischen Weltordnung und können darin koloniale Kontinuitäten erkannt werden? Wo bestehen Konfliktlinien zu traditionellen Wissensformen?

 

Die genannten Themen dienen der Veranschaulichung und sind keinesfalls abschließend.

Organisatorischer Rahmen des Kolloquiums:
Das 10. UN-Forschungskolloquium wird von den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Junge UN-Forschung in der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen organisiert, deren Mitglieder aus den Fachbereichen Völkerrecht, Politikwissenschaft und Soziologie kommen. Kooperationspartner des diesjährigen UN-Forschungskolloquiums sind die Mitarbeiter*innen der Institute für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht sowie für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik an der Ruhr-Universität Bochum. Das Kolloquium heißt Nachwuchswissenschaftler*innen und Studierende aller Fachrichtungen willkommen. Es bietet die Gelegenheit, Forschungs- und Studienarbeiten mit Bezug zu den Vereinten Nationen vorzustellen und zu diskutieren. Als besonders anregend hat sich erwiesen, wenn die eingereichten Papiere von Diskutant*innen vorgestellt werden und der jeweilige Beitrag im Anschluss intensiv diskutiert wird. Durch den interdisziplinären Blick werden gängige Definitionen hinterfragt und Probleme neu betrachtet.

 

Autor*innen melden sich bitte bis zum 01.08.2020 mit einem Abstract (ca. 200 Wörter) zum Oberthema an. Eine Zusage erfolgt bis zum 12.08.2020. Die Frist für die Einreichung der fertigen Papiere (max. 5.000 Wörter) ist der 01.10.2020. Dies dient dem Zweck der Vorbereitung aller Personen auf das Kolloquium.

 

Weitere interessierte Teilnehmer*innen können sich bis zum 27.09.2020 verbindlich per Email anmelden. Bei der Anmeldung geben bitte Autor*innen und Teilnehmer*innen an, ob sie die Rolle eines*r Diskutant*in übernehmen möchten.

Einen Teilnahmebeitrag gibt es nicht. Teilnehmer*innen mit eigenem Papier sowie DGVN-Mitglieder können einen Fahrtkostenzuschuss beantragen (bitte bei der Anmeldung angeben).

 

Bei Fragen und für Anmeldungen stehen wir unter info@uno-forschung.de zur Verfügung.

 

Corona-Hinweis: Wir gehen hoffnungsvoll davon aus, dass das Forschungskolloquium im Oktober so stattfinden kann. Sollten die Einschränkungen dies nicht erlauben, wird es stattdessen in den digitalen Raum verlegt werden.