Karriere bei Internationalen Organisationen – Das Nachwuchsförderprogramm der Bundesregierung

Das Büro Führungskräfte zu Internationalen Organisationen (BFIO) sucht Hochschulabsolventinnen und -absolventen (Master bzw. Diplom) mit deutscher Staatsangehörigkeit, zwei- bis vierjähriger Berufserfahrung, sehr guten Englischkenntnissen und Schwerpunkten in beispielsweise folgenden Studiengängen:

Sozial- und Politikwissenschaften
Rechtswissenschaften
Wirtschafts- und Finanzwissenschaften
Naturwissenschaften und Ingenieurwesen

Aktuell schreibt die Bundesregierung 23 Junior Professional Officer (JPO) -Stellen in mehr als 15 verschiedenen Internationalen Organisationen aus,

z. B. im UN-Sekretariat in New York, bei UNODC in Wien, bei der WHO in Genf, bei IOM in Brüssel, bei UNICEF in Bamako oder bei der Weltbank in Washington.

Es handelt sich um reguläre Arbeitsverträge bei den Vereinten Nationen mit einer Dauer von zwei bis drei Jahren.

Die Ausschreibung endet am 14. August 2020
Die detaillierten Ausschreibungen sowie Informationen über das Bewerbungsverfahren finden Sie unter: http://www.bfio.de

CfP: 10. UN Forschungskolloquium „Die Vereinten Nationen und Ressourcen“

Veranstalter: AG Junge UN-Forschung in der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) zusammen mit dem Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE) und dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) an der Ruhr-Universität Bochum (RUB)

Keynote: Prof. Dr. Wilhelm Löwenstein (IEE), Prof. Dr. Pierre Thielbörger (IFHV)

Rahmenprogramm (vorläufig): Führung durch das Deutsche Bergbaumuseum,
gemeinsames Abendessen

Deadline für Abstracts01.08.2020

Deadline für Papiere01.10.2020

Deadline für Anmeldungen27.09.2020
Die generelle Veranstaltungssprache ist Deutsch. Vorträge und die anschließende Diskussion können bei Bedarf auf Englisch stattfinden.

Das Kolloquium steht allen Interessent*innen, auch ohne eigenen Beitrag, offen.

Themenstellung:

Unter dem Thema „Die Vereinten Nationen und Ressourcen“ soll die Rolle von Ressourcen (materieller und immaterieller Natur) für die Stabilität der UN sowie des globalen Ordnungsrahmens und des Friedens zwischen den Staaten, gleichzeitig aber auch die Ressourcenfokussierung transnationaler Unternehmen betrachtet werden. Dabei möchten wir „klassische“ Ressourcen wie Geld, Arbeitskraft, natürliche Ressourcen/Bodenschätze, Wasser, Land, aber auch oftmals vergessene Ressourcen wie politischen Einfluss, Vertrauen, Good Governance und sonstige soft power Elemente beleuchten. Gerade auch große globale Herausforderungen wie die aktuelle COVID-19 Krise wirft Fragen über die Verteilung und Stellenwert dieser sehr verschiedene Ressourcen auf.

Fragestellungen können sich insbesondere in drei thematischen Blöcke mit jeweils zwei Unterfragen ergeben:

 

  1. Die Ressourcen der Vereinten Nationen und Deutschlands Verantwortung
  • Ressourcen-Krise der UN

Welche Ressourcen brauchen die UN, um ihre Ziele umzusetzen?

Wie wirkt sich dabei die momentane Krise des Multilateralismus und der Verlust des Vertrauens in (internationale) Institutionen aus?

Wie können die UN ihr Bestehen und ihre Funktionsfähigkeit absichern, wenn die staatlichen Finanzierungen (etwa durch die USA) schwinden?

Wie handlungsfähig ist die UN in Zeiten globaler Krisen, wie die COVID-19 Pandemie?

  • Deutschlands neue Ressourcen in den UN

Welche Ressourcen kann Deutschland anbieten, um für internationale Kooperation, die Friedenssicherung, die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und die Absicherung der Menschenrechte zu werben, insbesondere durch die aktuelle Mitgliedschaft Deutschlands im UN-Menschenrechtsrat und im UN-Sicherheitsrat?

 

  1. Ressourcenknappheit und -ungleichheit als Ursache globaler Herausforderungen
  • Ressourcen und COVID-19

Welche Rolle spielen Ressourcen in der Bewältigung der COVID-19 Krise und für den (Wieder‑) Aufbau resilienter Gesellschaften? In Frage kommen beispielsweise Fragen um die Verteilung von medizinischen Materialien und einem potentiellen Impfstoff; die Rolle sozialer und wirtschaftlicher Menschenrechte für Vulnerabilitäten gegenüber Pandemien oder die … In wie fern kann die UN zur Pandemiebekämpfung und globalen Stabilisierung beitragen?

  • Ressourcenknappheit als Migrationsgrund

Inwieweit ist Ressourcenknappheit und-ausbeutung (z.B. von Wasser, Land oder Nahrung) eine Ursache von Migration und Flucht?

Wie können die menschenrechtlichen und humanitären Notlagen durch Ressourcenknappheit und ungerechte Ressourcenverteilung von der internationalen Gemeinschaft wirksamer bekämpft werden?

  • Ressourcen-basierte Armutsbekämpfung

Wie verhalten sich Ressourcenungleichheit und Armut zueinander?

Welche Rollen spielen globale Klimaveränderungen bei zukünftigen Fragen der Ressourcenverteilung oder nicht nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster, die auf einem Extaktivismus ökologischer und menschlicher Ressourcen basieren?

Wie kann etwa Sustainable Development Goal 1, die Beseitigung extremer Armut, durch internationale Kooperation und Entwicklungsprogramme, vor allem der UN, erreicht werden? Wie können dabei negative Externalitäten vermieden werden, beispielsweise beim Wandel einer ländlichen Agrar- in eine urbane Industriegesellschaft?

Welche Strategien sind in der Armutsbekämpfung tatsächlich wirksam?

 

 

  1. Ressourcenverteilung vis-à-vis Mensch und Unternehmen
  • Ressourcen im Bereich von Unternehmen und Menschenrechten

Welche Rolle spielen Ressourcen bei unternehmensbezogenen Menschenrechtsverletzungen?

Welche Antworten hat das Völkerrecht auf das Verbrechen Pillage? 

Welche Lösungen bietet das neue Forschungsfeld Business and Human Rights für diese Probleme?

In wie fern haben Unternehmen eine globale Verantwortung, z.B. bei der Medikamentenversorgung?

  • Ressourcen als Rechte von Individuen

Wem gehört die Ressource „Arbeitskraft“?

Wie können existenzsichernde Löhne und menschenrechtskonforme Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten sichergestellt werden?

Können und sollten Gruppen (und Individuen) auch Rechte an Ressourcen haben? Inwiefern besteht hierbei ein Zusammenhang zu einer eurozentrisch geprägten kapitalistischen Weltordnung und können darin koloniale Kontinuitäten erkannt werden? Wo bestehen Konfliktlinien zu traditionellen Wissensformen?

 

Die genannten Themen dienen der Veranschaulichung und sind keinesfalls abschließend.

Organisatorischer Rahmen des Kolloquiums:
Das 10. UN-Forschungskolloquium wird von den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft Junge UN-Forschung in der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen organisiert, deren Mitglieder aus den Fachbereichen Völkerrecht, Politikwissenschaft und Soziologie kommen. Kooperationspartner des diesjährigen UN-Forschungskolloquiums sind die Mitarbeiter*innen der Institute für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht sowie für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik an der Ruhr-Universität Bochum. Das Kolloquium heißt Nachwuchswissenschaftler*innen und Studierende aller Fachrichtungen willkommen. Es bietet die Gelegenheit, Forschungs- und Studienarbeiten mit Bezug zu den Vereinten Nationen vorzustellen und zu diskutieren. Als besonders anregend hat sich erwiesen, wenn die eingereichten Papiere von Diskutant*innen vorgestellt werden und der jeweilige Beitrag im Anschluss intensiv diskutiert wird. Durch den interdisziplinären Blick werden gängige Definitionen hinterfragt und Probleme neu betrachtet.

 

Autor*innen melden sich bitte bis zum 01.08.2020 mit einem Abstract (ca. 200 Wörter) zum Oberthema an. Eine Zusage erfolgt bis zum 12.08.2020. Die Frist für die Einreichung der fertigen Papiere (max. 5.000 Wörter) ist der 01.10.2020. Dies dient dem Zweck der Vorbereitung aller Personen auf das Kolloquium.

 

Weitere interessierte Teilnehmer*innen können sich bis zum 27.09.2020 verbindlich per Email anmelden. Bei der Anmeldung geben bitte Autor*innen und Teilnehmer*innen an, ob sie die Rolle eines*r Diskutant*in übernehmen möchten.

Einen Teilnahmebeitrag gibt es nicht. Teilnehmer*innen mit eigenem Papier sowie DGVN-Mitglieder können einen Fahrtkostenzuschuss beantragen (bitte bei der Anmeldung angeben).

 

Bei Fragen und für Anmeldungen stehen wir unter info@uno-forschung.de zur Verfügung.

 

Corona-Hinweis: Wir gehen hoffnungsvoll davon aus, dass das Forschungskolloquium im Oktober so stattfinden kann. Sollten die Einschränkungen dies nicht erlauben, wird es stattdessen in den digitalen Raum verlegt werden.

Online-Seminar: Gerechte Nachhaltigkeit? Die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung & Wir

Die DGVN lädt Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Interessierte zu einem Online-Seminar zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ein. Unter anderem geht es um Ungleichheiten und öko-soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit in Deutschland und Möglichkeiten eigenen Engagements.

Das Seminar setzt sich aus einem interaktiven Webinar zusammen, welches am Freitag, 8. Mai 2020 (16:30 – 19:00), und am Samstag, 9. Mai 2020 (15:00 – 18:00), stattfindet. Verschiedene Inputs werden bereits zuvor aufgezeichnet und in den Wochen vor dem Webinar zum Download angeboten, teilweiise verbunden mit der Möglichkeit, den Referentinnen und Referenten Fragen während eines Live-Chats zu stellen.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auch auf der DGVN-Webseite. Wenn Sie Interesse haben, an dem Seminar teilzunehmen, bitten wir Sie darum, sich möglichst bald, spätestens aber bis zum zum 30. April 2020, anzumelden. Bitte beachten Sie, dass die Plätze begrenzt sind.

Gerechte Nachhaltigkeit? Die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung & Wir

Im Jahr 2015 haben die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beschlossen. Kernelement dieses globalen Aktionsplans für Mensch, Planet und Wohlstand sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), die beschreiben, wie eine bessere Welt im Jahr 2030 aussehen soll und zu denen sich auch Deutschland verpflichtet hat. Dabei richten sich die Ziele jedoch nicht nur an die Politik, sondern auch an Wirtschaft, Behörden, die Zivilgesellschaft und jeden einzelnen von uns.

Während des Online-Seminars möchten wir uns mit den SDGs beschäftigen und schauen, was diese sowohl weltweit als auch für Deutschland und für uns selbst bedeuten: Welchen Beitrag können wir selbst in unserem Alltag leisten? Wie können wir andere Menschen für Nachhaltigkeit begeistern?

Neben dem Austausch und der Erarbeitung von Ideen für eigenes Engagement möchten wir uns während des Seminars mit verschiedenen Aspekten von nachhaltiger Entwicklung befassen: Einen inhaltlichen Schwerpunkt soll in diesem Jahr der Blick auf Ungleichheiten und öko-soziale Gerechtigkeit einnehmen. Was hat Nachhaltigkeit mit Gerechtigkeit zu tun? Wo stehen Ungleichheiten der Entwicklung von Menschen im Wege? Wie können wir dem Anspruch der SDGs, niemanden zurücklassen zu wollen, gerecht werden? Und wie kann eine öko-sozial gerechte Welt umgesetzt werden?

PROGRAMM

Im Folgenden finden Sie den derzeitigen Programmentwurf. Dieser soll zum aktuellen Zeitpunkt lediglich einen ungefähren Überblick über das Seminar geben, Änderungen am Programm sind noch möglich.

 

Video-Präsentationen

Die Präsentationen werden in den Wochen vor dem Seminar nach und nach zur Verfügung gestellt und sind auch für Interessierte, die nicht am interaktiven Seminar teilnehmen können, aufrufbar. Wir planen, für einige der Präsentationen auch einen Live-Chat zum Austausch mit den Referentinnen und Referenten anzubieten. Sobald die Termine hierfür bekannt sind, geben wir diese bekannt.

  • Vorstellung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs)
    Oliver Hasenkamp, DGVN-Generalsekretariat & Gabriele Köhler, UNRISD Research Associate, DGVN
  • Bedeutung von SDG10: „Weniger Ungleichheiten“
    Albert Denk, Lehrbeauftragter, Institut für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Die Soziale Dimension von Nachhaltigkeit – „Just Transitions“
    Dunja Krause, UNRISD
  • Geschlechtergerechtigkeit
    Miriam Mona Müller, DGVN-Vorstand
  • Vorschläge für öko-soziale Politik (Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2021)
    Gabriele Köhler, UNRISD Research Associate, DGVN

Tagungsort für das Forschungskolloquium 2020 gesucht

Call for Proposals

Tagungsort für das Forschungskolloquium 2020 gesucht
Holt das 10. UN-Forschungskolloquium der AG Junge UN-Forschung in Eure Stadt und entwickelt gemeinsam mit uns den inhaltlichen und organisatorischen Rahmen für das Forschungskolloquium 2020! Die Veranstaltung ist betont informell, so dass sich der organisatorische Aufwand in Grenzen hält. Den eigentlichen Call for Papers entwickeln wir als AG mit dir/euch zusammen und kümmern uns gemeinsam um die organisatorische Vorbereitung.
Das UN-Forschungskolloquium bietet Promovierenden und Studierenden gleichermaßen eine Plattform für den wissenschaftlichen Austausch zum System der Vereinten Nationen. Es findet seit 2011 an wechselnden Orten statt, immer in Zusammenarbeit mit einem lokalen Forschungsinstitut oder einer Universität.
Bisherige Schwerpunkte waren etwa „UN-Forschung“ (Berlin, 2011), „Mensch und Individuum“ (Jena 2012), „Fragmentierung und Kohärenz“ (Bonn, 2014), „nichtstaatliche Akteure“ (Kiel, 2016), „postkoloniale Perspektiven“ (Hamburg 2017), Die Vereinten Nationen und ihre Partnerorganisationen (Jena 2018) sowie „Integrität und die Vereinten Nationen“ (Dresden 2019)
Die Teilnehmer*innen des Kolloquiums werden Konferenzpapiere zu einem Oberthema diskutieren, das sich an den Forschungsschwerpunkten des ausrichtenden Instituts orientiert.
Bei Interesse, schickt uns bitte eine kurze Nachricht mit folgenden Informationen:
• Existierende UN-relevante Forschungsschwerpunkte an eurer Uni/ eurem Institut;
• Mögliches Oberthema (passend zu existierenden Forschungsschwerpunkten mit klarem UN-Bezug und prinzipiell offen für einen interdisziplinären Zugang);
• Eure Motivation, das Kolloquium in eurer Stadt/Uni zu holen.
Schickt uns eure Bewerbung bis zum 16.02.2020 an info@uno-forschung..de
Eure AG Junge UN-Forschung in der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

Klausurtagung der AG Junge UN Forschung in Berlin

sdr

Vom 06. bis 08.12.2019 findet in Berlin die Klausurtagung der AG Junge UN Forschung statt. Das Team plant dabei die Aktivitäten für das Jahr 2020. Der Schwerpunkt liegt wieder auf der Organisation eines Forschungskolloquiums, bei dem sich junge Forscher*innen aus dem deutschprachigen Raum ihre Arbeit gegenseitig vorstellen können. Eine Ausschreibung folgt im nächsten Jahr.

DGVN-Essaywettbewerb für Studierende an Universitäten und Fachhochschulen in Berlin oder Brandenburg

Zum ersten Mal schreibt die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Landesverband Berlin-Brandenburg unter Studierenden einen Essaywettbewerb aus und ermutigt dazu, sich in einem Essay mit der politischen Verantwortung Deutschlands auf internationalem Feld zu beschäftigen. Im Fokus stehen die Vereinten Nationen und die Rolle Deutschlands in den VN – in Gegenwart und Zukunft.

Konkret geht es um die Frage:

„Die Rolle Deutschlands in den Vereinten Nationen – Herausforderungen, Verantwortungen, Chancen für eine multilaterale Zusammenarbeit“

In diesem Jahr übernimmt Deutschland die Rolle als nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat. Vor diesem Hintergrund fragen wir uns, welche Rolle die Bundesrepublik generell in den VN einnimmt. Gerade auch politisch und inhaltlich interessant ist die Mitgliedschaft im Sicherheitsrat, da Deutschland als größtes Land in Europa von den Migrations- und Fluchtwellen der letzten Jahre überdurchschnittlich betroffen ist. Zudem ist Deutschland ein Partner im kürzlich von den USA aufgekündigten Iran-Abkommen und als wirtschaftlich sehr potentes Industrieland Mittelpunkt der Handelsfragen mit Amerika, China und dem Nahen Osten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in ihren Essays dazu eingeladen, das formulierte Thema auch multidisziplinarisch nachzuspüren. Folgende Fragestellungen und Schwerpunkte können als Orientierungshilfe dienen:

1.       Welchen Beitrag kann Deutschland zur Erfüllung der SDGs beitragen?

2.       Welche Schwerpunkte sollte das Deutsche Engagement umfassen?

3.       Fragestellungen unter Berücksichtigung spezifischer Schwerpunkte deutscher Politik:

·         als überdurchschnittlich von der „Migrations- und Fluchtwelle“[sic!] betroffenes europäisches Land;

·         als erwünschter Verhandlungspartner in den Ländern des Nahen Ostens;

·         als Industrieland und -markt von großem Interesse für China und Japan;

·         als Wirtschaftspartner der USA;

·         als Verhandlungspartner im Rechtsstaatdialog mit afrikanischen Ländern;

·         etc.

4.       Welche Rolle sollte Deutschland im UN-Sicherheitsrat einnehmen, welche Themen kann und sollte es forcieren und in welche Richtung müsste die Politik Deutschlands weisen?

Regelwerk

Der Essaywettbewerb richtet sich an alle Studierenden an Universitäten und Fachhochschulen. Teilnahmebedingung ist die Immatrikulation Hochschule in Berlin oder Brandenburg. Als Nachweis gilt die Kopie/Scan einer Immatrikulationsbescheinigung bei Übersendung des Essays.

Die Teilnehmenden reichen zu dem vorgegebenen Thema einen Essay ein. Der Fließtext soll 10.000 bis maximal 14.000 Zeichen inkl. Leerzeichen umfassen und weder unter- noch überschreiten. Fußnoten werden dabei nicht berücksichtigt. Von einem Literaturverzeichnis ist abzusehen.

Die Texte sind eigenständig und auf Deutsch zu verfassen und bis zum 31.10.2019 an essaywettbewerb@dgvn.berlin zu senden.

Eine Jury aus Mitgliedern des Landesvorstands und des Beirats – Diplomaten*innen, Völkerrechtler*innen und Hochschullehrer*innen – werden die Preisträger bestimmen.

Preise

Der oder die Gewinner*in erhält/erhalten 200 Euro, der/die Zweitplatzierte 150 Euro und der/die Drittplatzierte 100 Euro. Alle drei Erstplatzierten erhalten eine Jahresmitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), und für die besten fünf Einreichungen gibt es eine Goodie Bag. Möchtest du, dass deine Stimme in der Generalversammlung in New York gehört wird? Die Jugenddelegierten der DGVN tragen deine Wünsche, Anregungen und deine Kritik bei den Vereinten Nationen vor!

Rückfragen und weitere Informationen

Für inhaltliche Rückfragen steht unser Vorstandsmitglied Tim Richter unter E-Mail richter@dgvn.berlin bereit. Unsere Geschäftsstellenleiterin Madelaine Schulze beantwortet unter info@dgvn.berlin jederzeit gerne Fragen rund um den Essaywettbewerb.

Jetzt anmelden! 9. UN-Forschungskolloquium: Integrität und die Vereinten Nationen

Zwischen dem 28. und dem 30. Oktober 2019 findet das 9. UN-Forschungskolloquium der AG Junge UNO Forschung der DGVN in Kooperation mit dem Institut für Völkerrecht und Europarecht/Zentrum für internationale Studien der TU Dresden statt.

Anmeldefrist ist der 23.10.2019. Anmeldung bitte per email an info@uno-forschung.de

PROGRAMM

Montag, 28. Oktober 2019

Tagungsort:

Rathaus Dresden, Plenarsaal

Dr.-Külz-Ring 19

01067 Dresden

Eingang über die Goldene Pforte

Rahmenprogramm
18.00 Uhr

(Einlass ab 17.00 Uhr)

UN Day Dresden 2019 “Die Zukunft der Arbeit / The Future of Work”

Vortrag von Dr. Annette Niederfranke, Direktorin der Vertretung der ILO in Deutschland, anschließend Diskussionsrunde und Empfang

Es gibt eine Einlasskontrolle, daher bitte unbedingt separat anmelden unter: https://lokaleagenda.typeform.com/to/nlZpU0

anschließend Meet&Greet (Kneipe in der Dresdner Innenstadt)

Dienstag, 29. Oktober 2019

Tagungsort:

Herrmann-Krone-Bau
TU Dresden

Nöthnitzer Str. 61

01069 Dresden

9.00 – 9.15 Uhr Begrüßung
9.15 – 10.00 Uhr Keynote Prof. Dr. Klaus Hüfner: Finanzierung als Baustein der Integrität
10.00 – 12.15 Uhr Schwerpunkt: Integrität und VN vor Ort

Moderation: NN

 
Autor*in Thema Diskutant*in
Manuel Brunner Die Integrität von Wahlen: Wahlbeobachtung und -unterstützung durch die Vereinten Nationen NN
Sarah Neugebauer UN Peacekeeping: A Comparison between the Peacekeeping Missions in Rwanda and Côte d’Ivoire NN
Jessica Nagamichi Die Wahrung der Integrität von Kindern ausländischer terroristischer Kämpfer als Herausforderung für das VN-System: Eine völkerrechtliche Pflicht zur Rückführung? NN

12.15 – 13.30 Uhr        Mittagspause

13.30 – 15.00 Uhr Schwerpunkt: Integrität in der VN-Friedenssicherung

Moderation: NN

 
Autor*in Thema Diskutant*in
Vincent Widdig Integrität von IT-Systemen im Rahmen der UN-Friedenssicherung NN
Felix Würkert Integrität als Anforderung in der Friedensmediation? – Versuch einer begrifflichen Annäherung NN

15.00 – 15.15 Uhr        Kaffeepause

15.15 – 16.45 Uhr Schwerpunkt: Integrität in der VN nach innen

Moderation: NN

 
Autor*in Thema Diskutant*in
Alexander Groß Die Verantwortlichkeit der Vereinten Nationen für ihr administratives Handeln – Zur Notwendigkeit der Stärkung Internationaler Verwaltungsgerichte NN
Ben Christian „Organisierte Heuchelei“ in den Vereinten Nationen:

Zur Funktionalität der Inkonsistenz zwischen talk und action in Internationalen Organisationen

NN

 

16.45 – 17.15 Uhr Abschlussdiskussion

Moderation: NN

 

17.30 Uhr                    Abendessen/Snack

Rahmenprogramm
19.00 Uhr Buchpremiere und Lesung mit Eleonora Hummel, Autorin und Mitarbeiterin am Lehrstuhl Prof. Dr. von Schorlemer

Literaturhaus im Erich-Kästner-Museum

Antonstraße 1

01097 Dresden

 

Mittwoch, 30. Oktober 2019

Tagungsort:

Gästehaus am Weberplatz

Weberplatz 3

01217 Dresden

Ab 8.00 Uhr                 gemeinsames Netzwerkfrühstück im Gästehaus der TU Dresden

 

SWP sucht Studentische Hilfskraft UN-Reform/2030-Agenda

Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Studentische Hilfskraft (m/w/d)
für ein Forschungsprojekt zu UN-Reformen im Kontext der 2030 Agenda für nachhaltige Entwicklung
(max. 10 Stunden/Woche)
Die Stelle ist befristet bis 31.10.2021 zu besetzen.

Siehe https://www.swp-berlin.org/ueber-uns/stellen-und-praktika/stellen/

Das BMZ-finanzierte wissenschaftliche Projekt beforscht die Reformen, die die UN-Mitgliedstaaten für das Hochrangige Politische Forum zu Nachhaltiger Entwicklung (HLPF) im Jahr 2019/2020 verhandeln und voraussichtlich 2021 erstmalig umsetzen werden. Auf Basis der empirischen Befunde werden Handlungsempfehlungen zu Reformoptionen entwickelt und diskutiert.

Ihre Aufgaben:

Wissenschaftliche Assistenz:

Zuarbeit zu Forschung über UN-Fragen im Bereich nachhaltige Entwicklung und Recherchen für die Projektleiterin
Inhaltliche Unterstützung bei der Veranstaltungsorganisation (Workshops inkl. der Kommunikation mit Referenten/innen und internationalen Gästen)
Redigieren und Formatieren von wissenschaftlichen Texten (Deutsch und Englisch)
Mitschrift und Mitarbeit bei Auswertung von Workshops und Interviews
Mitbetreuung des Internet-/Social-Media-Auftritts des Projekts

Ihr Profil:

Fortgeschrittenes Studium der Politikwissenschaft oder einer einschlägigen Sozialwissenschaft
Kenntnisse über die Vereinten Nationen und das Politikfeld nachhaltige Entwicklung (2030 Agenda/SDGs)
Erfahrung in der Dokumenten- und Literaturrecherche und Kenntnisse in qualitativer Sozialforschung
Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, weitere Fremdsprachenkenntnisse sind wünschenswert
Erfahrung mit Projektverwaltung und Veranstaltungsorganisation wünschenswert
IT-Kompetenzen (Word, Excel, Content Management)

Die Vergütung erfolgt in der Entgeltgruppe 2 TVöD (Bund), Tarifgebiet West, Leistungen des öffentlichen Dienstes.

Wir begrüßen die Bewerbung schwerbehinderter Bewerberinnen und Bewerber, die bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt werden. Zudem fördern wir die Gleichstellung und freuen uns daher besonders über die Bewerbung von Frauen.

Bitte richten Sie Ihre aussagefähigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen (An- und Motivationsschreiben, Lebenslauf, akademische Zeugnisse/Urkunden und relevante Arbeitszeugnisse/Referenzen sowie die aktuelle Immatrikulation) bis zum
11. Oktober 2019 an bewerbungen(at)swp-berlin.org.

Anlagen bitte in einer PDF-Datei zusammenfassen